Counter-Strike Source

Counter-Strike: Source ist ein im Jahre 2004 von Valve veröffentlichter Ego-Shooter. Wie schon beim Vorgänger Counter-Strike 1.6 und dem direkten Nachfolger Counter-Strike: Global Offensive liegt der Fokus stark bzw. ausschließlich auf dem Multiplayermodus. Als Engine kam die mehr als fünf Jahre lang entwickelte Source-Engine zum Einsatz, die durch Einbindung der Havok-Physik-Engine für besonders realistische Physik-Effekte und eine verbesserte Grafik sorgte.


In Counter-Strike: Source muss man in der Rolle einer der zwei möglichen Fraktionen, den Terroristen (T) und den Counter-Terroristen (CT) entweder das gegnerische Team davon abhalten, ein bestimmtes Spielziel zu erreichen oder selbst versuchen, dies zu erfüllen. Im klassischen Modus gibt es zwei verschiedene Kartenvarianten, nämlich solche mit dem Ziel eine Bombe an einem bestimmten Ort zu platzieren und bis zur Detonation zu verteidigen (Bomb defusal: de_) und solche mit dem Ziel eine von vier möglichen Geiseln von einem Ort abzuholen und unversehrt in die Geiselrettungszone zu bringen (Hostage rescue: cs_). Den Spielern steht dazu ein großes Arsenal verschiedener zeitgenössischer Waffen zur Verfügung, die allesamt realen Vorbildern entsprechen. Die Standardwaffen der Terroristen und Counter-Terroristen sind die AK-47 und die M4A1 Carbine, darüber hinaus gibt es Pistolen, Maschinenpistolen, Schrotflinten, Gewehre, Maschinengewehre und Scharfschützengewehre sowie drei verschiedene Granaten und eine Reihe von Werkzeugen, die zusätzliche Rüstung bieten (Kevlar, Helm), die Wahrnehmung bei Nacht verbessern (Nachtsichtgerät) oder das Entschärfen der Bombe beschleunigen (Entschärfungs-Kit).

Counter-Strike: Source wird ausschließlich auf Community-Servern gespielt, die entweder von Spielern und Fans des Spiels oder Sponsoring-Firmen bezahlt werden. Trotz des mittlerweile hohen Alters des Spiels ist die Fangemeinde noch immer sehr aktiv und es gibt eine hohe Spielerbasis. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder Mods entwickelt, die mit Hilfe von Serverscripts das Spielerlebnis verbessern, erweitern oder verändern. So muss man beim Gungame beispielsweise bei gesteigerter Anzahl von Abschüssen mit immer schlechteren Waffen auskommen, bis nur noch das Messer übrig bleibt, sich auf Zombie-Maps gegen Horden von Zombies verteidigen oder selbst als Zombie andere Spieler infizieren oder auf Deathrun-Maps einen mit Fallen gespickten Parcours überleben, der teilweise sogar von anderen Spielern bedient wird. Auch im E-Sport gehört Counter-Strike: Source noch immer zu den entscheidenden Größen mit einer Weltmeisterschaft und mehreren Major-Turnieren pro Jahr. Hier werden Preisgelder von bis zu 20.000 Dollar ausgespielt. Zwar wird es angesichts des großen Erfolges des Nachfolgers langsam still um das mittlerweile zu den Classic-Games gehörende Spiel, trotzdem wird sich die Spielerbasis wohl auch in den nächsten Jahren nicht so stark verringern.