Half-Life 3: Hoffnung auf „Half-Life 3“ begraben: Avalanche Studios platzieren toten Gordon Freeman in „Mad Max“

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Während Zigtausende Fans immer noch auf ein Lebenszeichen bezüglich „Half-Life 3“ warten, haben die konkurrierenden Avalanche Studios die Hoffnung scheinbar schon längst aufgegeben. Einen kleinen Seitenhieb in Form eines ganz besonderen Easter-Eggs im hauseigenen Videospiel „Mad Max“ wollte man dem zuständigen Softwareunternehmen Valve aber scheinbar unbedingt noch mit auf den Weg geben.


Trotz hervorragender Absatzzahlen der beiden weltweit beliebten Ego-Shooter „Half-Life“ und „Half-Life 2“ scheint das zuständige Softwareunternehmen Valve kein allzu großes Interesse an einem dritten Teil der Serie zu haben – anders lässt es sich jedenfalls nicht erklären, dass eben jenes Projekt bereits seit unzähligen Jahren auf Eis liegt. Doch während die weltweiten Anhänger der Serie rund um den wagemutigen Titelhelden Gordon Freeman die Hoffnung nicht aufgeben möchten, hat sich das schwedische Entwicklerstudio Avalanche scheinbar bereits damit abgefunden, dass ein dritter Teil wohl niemals das Licht der Welt erblicken wird. Eine reine Verkündung dieser Meinung via Twitter war den pfiffigen Skandinaviern, die sich u.a. für „Rumble City“ und „Final Fantasy XV“ verantwortlich zeigen, aber offenbar zu langweilig: Stattdessen hat man sich lieber für ein geschickt platziertes Easer-Egg im hauseigenen Third-Person-Adventure „Mad Max“ entschieden, welches nun von erkundungsfreudigen Fans entdeckt wurde. So lässt sich inmitten der Grit Canyons ein toter, verstümmelter Gordon Freeman aufspüren, dessen abgetrennter, blutverschmierter Arm noch sein typisches Brecheisen in der Hand hält – auf einer Holzkiste neben Freemans deformiertem Körper lässt sich zudem gut sichtbar eine aufgepinselte „3“ erkennen.

Laut den Avalanche Studios ist Gordon Freemann (und damit auch ein potentieller dritter Teil der „Half-Life“-Reihe also längst Geschichte – eine durchaus berechtigte Meinung, die man angesichts der stillschweigenden Vorgehensweise seitens Valve sicherlich unterschreiben könnte. Wir erinnern uns: Bereits im Jahr 2007, also vor fast zehn Jahren, ist mit „Half-Life 2“ der bis dato letzte Teil der Eho-Shooter-Serie erschienen, der dreisterweise auch noch mit einem epischen Cliffhanger endete. Schon allein aus diesem Grund hätte Valve eigentlich fast schon eine Verpflichtung gegenüber allen 6,5 Millionen Käufern des Spiels, die so heiß ersehnte Fortsetzung im Eiltempo auf den Markt zu bringen. Nur Valve selbst sieht das scheinbar alles ganz anders, hielt es sogar nicht einmal für nötig, den zehnten Geburtstag von „Half-Life 2“ gebührend zu zelebrieren. Übrigens: Auch das Entwicklerstudio Naughty Dog („Uncharted„) scheint nicht wirklich an eine baldige Fortsetzung von „Half-Life“ zu glauben. Innerhalb eines nicht ganz ernst gemeinten Tweets verkündete Creative Director Neil Druckmann unlängst bereits sein Interesse am Erwerb der erforderlichen Lizenz, um das Spiel innerhalb seines eigenen Hauses entwickeln zu können.

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