Half-Life 3: Valves Arbeit an Half Life 3 offenes Geheimnis unter Entwicklern

Half-Life ist schon längst zu einem echten Kuriosum geworden. Valve, der Hersteller der ersten beiden Teile, könnte mit einem dritten Teil um Gordon Freeman wohl das Spiel einer neuen Generation schaffen. Dass die Stille rund um die Entwickler nichts heißen muss, denkt etwa Tim Willits von id-Software. Der glaubt, dass Valve insgeheim doch an dem Spiel arbeite.


Valve arbeite an Half-Life und alle in der Branche wüssten es, spekulierte der Creative Director von id-Software bereits vor Jahren. In einem Interview von 2012 sagte Tim Willits, dass man in der Industrie wisse, dass bei Valve die Arbeiten zu Half-Life schon in vollem Gange seien.
Allerdings hat die Spielerschaft seitdem auch nichts Neues zu Half-Life 3 gehört. Nun ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein Spiel lange in der Entwicklung ist und Valve hat dank anderer Projekte – wie Steam oder Left4Dead – auch genug kräftige Zugpferde, doch einen Titel vom Format eines Half-Life hat der Entwickler nicht im Stall.
Dabei ist die große Geheimniskrämerei bei Valve nicht unüblich, auch nicht unüblich sind größere Änderungen von bereits in der Entwicklung befindlichen Spielen. „Team Fortress“ sollte eigentlich ein realistischer Shooter werden, ist aber ein beliebtes Comic-Multiplayer-Scharmützel.
Vielleicht sucht man also nur noch nach dem richtigen Geschäftsmodell, um eine bereits vor Jahren begonnene Arbeit zu Half-Life zu einem guten Ende zu führen.

Mit neuen Devices könnte aber für Half-Life bald die Zeit kommen, das Licht der Welt zu erblicken. Denn eine eventuell schon seit längerem stattfindende Entwicklung könnte auch durch technologische Fortschritte immer weiter verzögert worden sein.
Vor allem die Steam Machine und die weitere Zusammenarbeit zwischen Steam und Virtual Reality lassen Spekulationen über Half-Life offen. Wenn das Spiel schließlich etwas total Neues auf einer bisher noch nicht da gewesenen Skala bieten möchte, dann müsste es doch schon VR-tauglich sein. Oder wäre vielleicht der große Systemseller für die Steam Machine.
Da gibt es derzeit nur zwei kleine Probleme: Die Steam Machine ist in der aktuellen Fassung eher ein Ladenhüter und auch SteamVR kann den Kinderproblemen der Virtual Reality Games – die nach wenigen Minuten Übelkeit und Schwindel erzeugen – nicht Herr werden.
Gut möglich also, dass Valve im stillen Kämmerlein weiterhin an Half-Life arbeitet und optimiert – nur um auf die Hardware zu warten, die dieses Games auch würdig ist.

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